Rammstein Tour 2010 | Schwarzmarkt-Paranoia | Ticket-Personalisierung

Nicht nur, dass für die Rammstein-Konzerte in Deutschland nur vier Tickets pro Besteller verkauft werden – das kennen wir ja von vielen anderen Events – nein, um den Schwarzmarkt einzudämmen fallen den Rammstein-Verantwortlichen immer weitere mehr oder weniger nachvollziehbare Maßnahmen ein.

So soll nach ihren Plänen jedes Ticket nicht nur mit Vor- und Nachnamen personalisiert, sondern auch kontrolliert werden. Chaos vorprogrammiert, sollte dies tatsächlich umgesetzt werden und somit jeder Name mit Peronalausweis, EC-, Kreditkarte oder Führerschein verglichen werden. Bei beispielsweise 5.000 Zuschauern und 5 Sekunden Kontrollzeit pro Besucher entspricht das rund sieben Stunden Arbeit für einen Kontrolleur bzw. eine Stunde Anstehen bei sieben Kontrolleuren. Sorgt sicher für Stimmung.

Unser Vorschlag für die nächste Rammstein-Tour: Einrichtung eines Organisationskomitees, fünf Verkaufsphasen (mit jeweils Auslosung und First-Come, First Serve) und Ticketcentern an allen Tourorten. Auch RFID-Chips und die Errichtung von Sicherheitsringen dürfen nicht fehlen. Zusätzlich könnten auch über die Hallen kreisende Aufklärer oder Drohnen Schwarzhändler lokalisieren und neutralisieren.

Rammstein – Open Air 2010

21. Mai 2010, Berlin, Wuhlheide
22. Mai 2010, Berlin, Wuhlheide

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2 Kommentare zu „Rammstein Tour 2010 | Schwarzmarkt-Paranoia | Ticket-Personalisierung“

  • Dreisig:

    Wie wär`s mit Fingerabdruck-Erkennung beim Einlass (Fingerabdruck muß bei der Buchung hinterlegt werden)? Oder Gesichtserkennung via google? Naja, wenn man nicht selber hingeht kann man ja umpersonalisieren für ein kleines Aufgeld zugunsten der Rammstein Stiftung. Mal schauen, ob das Rammstein Management das auch so beibehält, wenn weitere Zusatz-Konzerte nicht mehr so ausgebucht sind.

  • MRSpock:

    Die ganze Umpersonalisierung gegen Aufpreis ist doch Heuchlerei!
    Wenn dem Management wirklich daran gelegen ist den Schwarzmarkt zu unterbinden, dann sollten sie auch keine Umpersonalisierung anbieten. Stattdessen lassen sie mit gespaltener Zunge verlautbaren gegen Schwarzhandel vorgehen zu wollen und kassieren hinterher doppelt ab, wenn (Schwarzhändler) ihre weiterverkauften Tickets umpersonalisieren lassen.
    Die reinste Geldmacherei!

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