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(Aktualisierung vom 10.02.2009): Die FIFA hat nunmehr den 20. Februar als offiziellen Start des Vorverkaufs zur FIFA WM 2010™ bestätigt. Desweiteren wurden folgende Informationen veröffentlicht:

  • Die erste Verkaufsphase beginnt am 20. Februar 2009 und endet am 31. März 2009
  • Karten werden nach einem Auslosungsverfahren vergeben, es genügt also, den Antrag spät abzugeben
  • Die Auslosung ist für den 15. April 2009 angesetzt
  • Es wird neben Einzeltickets auch teamspezifische Ticket-Serien angeboten werden, mit 3, 4, 5, 6, und 7 Spielen. Wie schon bei der WM 2006 in Deutschland wird man im Falle einer Niederlage der gewählten Mannschaft mit dem jeweiligen Sieger im Turnier fortfahren.
  • Die zweite von insgesamt 5 Verkaufsphasen beginnt am 4. Mai und endet am 16. November 2009. Ticketanfragen werden dann nach dem Prinzip “First Come, First Serve” bearbeitet.

Und hier der Artikel vom 5.2.2009:

Noch rund zwei Wochen bis zum Vorverkaufsstart der 2010 FIFA Fußball-WM in Südafrika. So wird’s gemacht!

  1. Um WM-Tickets bestellen zu können, muss man sich im FIFA.com-Club registrieren (kostenlos).
  2. Zwischen dem 20. Februar und 31. März 2009 auf FIFA.com die Ticketbestellung abgeben (der Zeitpunkt ist egal, da anfangs jedoch mit hoher Serverauslastung und technischen Problemen zu rechnen ist, sollte man sich ertmal Zeit lassen – die Chancen sind immer dieselben!)
  3. Es gibt Einzeltickets und Teamserientickets. Aufgepasst, da noch keine Paarung feststeht kaufen Sie natürlich in dieser Verkaufsphase sprichwörtlich die Katze im Sack. Ähnliches gilt für die Teamserientickets (für drei bie sieben Spiele). Qualifiziert sich Ihr Team nicht, erhalten Sie Ihr Geld zurück. Mehr wird nicht passieren. Andererseits können Sie natürlich Ihre Chancen auf Tickets erhöhen, indem Sie auf Aussenseiter setzen. Es wird (eigene Schätzung) maximal nur etwa 150 sogenannte Team-Specific-Tickets pro Preiskategorie, TST-Art (drei, vier, fünf, sechs und max alle sieben Spiele eines Teams) und teilnehmender Nationalmannschaft im Lostopf landen.
  4. Geduldig sein – die Auslosung ist zwar für den 15. April angekündigt, jedoch wurde auch bei vergangegen Turnieren erst später ausgelost und benachrichtigt
  5. Leer ausgegangen? Es wird noch 4 weitere Verkaufsphasen geben!

Hier noch weitere Tipps:

  • Es klingt trivial, aber die vergangenen Turniere, insbesondere die FIFA WM 2006 in Deutschland haben gezeigt, dass die einzig vertrauenswürdige Quelle für WM-Tickets die FIFA-eigene Website ist.
  • Es ist damit zu rechnen, dass wie auch schon bei den Verkaufsphasen der WM in Deutschland, die Server in den ersten Stunden nach Öffnung des Verkaufsportals zusammenbrechen wird. Sollte ein First-Come, First Serve-Prinzip zum Einsatz kommen, ist das natürlich sehr ärgerlich. Dann heißt es geduldig sein. Gut möglich, daß die Organisatoren daher auf ein Losverfahren umsteigen, auch wenn möglicherweise die Anzahl eingehender Bestellungen das Angebot der ersten Verkaufsphase nicht erreicht. Sollte dieser Prozess zum Einsatz kommen, dann kann und sollte man sich mit der Bestellung ruhig Zeit lassen.
  • Noch hat die FIFA bzw. das lokale Organisationskomitee keine Informationen veröffentlicht, nach welchem Prinzip die einzelnen Verkaufsphasen ablaufen werden (”first-come, first-serve” oder Lotterieverfahren), ebensowenig ist bekannt, welche Tickets (Einzeltickets, venue-specific-tickets oder team-specific-tickets) erworden werden können.
  • Tipp für überbuchte Spiele: Rollstuhlfahrer-Tickets. In der Regel befinden sich die Rollstuhlfahrerplätze mittig und/oder nahe am Spielfeld. Begleitpersonen haben normalerweise freien Eintritt! Erfahrungsgemäß gibt es ausreichend Rolliplätze, nachfragen lohnt sich. Bei der WM 2006 mußten diese Tickets per Formular bestellt werden, welches man beim FWCTC bzw. beim OK bestellen konnte. Eine Kopie des Behindertenausweises muss natürlich beigefügt werden.
  • Tickets über Nationalverbände: In den Vorrundenspielen haben die teilnehmenden Nationalverbände (sog. PMA – “Participating Member Associations”) die Möglichkeit (sie müssen nicht!), bis zu 12 Prozent der Stadionkapazität zu erwerben und zu vertreiben. In den Finalrunden sind es immerhin 8 Prozent. Die “großen” Verbände mit Turniererfahrung (z.B. Frankreich, Brasilien, FA, DFB) geben diese Tickets an ihre Fanorganisatoren weiter (Stichwort “Fanclub Nationalmannschaft”). Die Chancen, hierüber an WM-Tickets zu kommen, ist etwas größer als beim normalen Verkaufskanal (aus Erfahrung der WM 2006). Der englische Verband FA läßt bei der Vergabe seines Kontingents sogar die Mitgliedschaftsdauer bzw. die Spiele, zu denen das Mitglied mitgereist ist, miteinfließen. Bei anderen, insbesondere kleineren Nationalverbänden anzufragen lohnt sich, birgt aber Risiken: Man muss ins Ausland überweisen, die Tickets werden (voraussischtlich) auch aus dem Ausland versendet. Da die Ticketbereitstellung an die Verbände relativ knapp vor Eröffnung der WM erfolgt, kann es sehr eng werden, vor allem, wenn Tickets auf dem Postweg verloren gehen und Ersatz beschafft werden muss! Ebenso muss damit gerechnet werden, dass kleine Nationalverbände keinen vernünftigen oder zumindest englischsprachigen Kundenservice anbieten werden.
  • Online Ticket-Börsen: Zahlreiche Unternehmen werben damit, für jedes Spiel Tickets besorgen zu können. Das hat natürlich seinen Preis. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass hier allerhöchste Vorsicht geboten sein muss. Bestellungen können teilweise nicht bedient werden, und die Stornogebühren sind so hoch, dass man auf alle Fälle einen hohen Geldbetrag verloren hat. Woher kommen diese Tickets? Zumeist nutzen insbesondere kleine PMAs diesen lukrativen Vertriebsweg, um sich den Aufbau eines eigenen Ticketvertriebs mitsamt Versand und Kundenservice zu ersparen.
  • ebay: Auch hier ist Vorsicht geboten. Gerade bevor echte, d.h. ausgedruckte (sog, Hardtickets) im Umlauf sind, kann jeder behaupten, Tickets gewonnen oder erworben zu haben. Aber auch wenn Tickets im Umlauf sind, heißt es Vorsicht! Auch bei der WM2010 kommt RFID-Technik zum Einsatz, d.h. es wird für jeden Sitzplatz auch nur ein gültiges Ticket im Umlauf geben. Auch wenn ggf. mehrere Tickets denselben Aufdruck haben (bis auf den Barcode), es ist nur das letztgedruckte gültig. Alle anderen tauchen gerne bei ebay auf, und man kann natürlich nicht erkennen, ob es auch gültig ist. Woher kommen diese Tickets? Meist aus (u.U. vorgetäuschten) Diebstählen und Postverlusten.