Schwarzmarkt-Watch | Schwarzhandel von BGH teilweise erlaubt

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Das Wichtigste zuerst: Internetplattformen dürfen Fußball-Tickets verkaufen, auch zu höherern Preisen, sofern diese Tickets von Privatpersonen erworben wurden. Dies widerspricht den Bemühungen der Fußballvereine, dieses Vorgehen über ihre Ticket-AGBs zu verhindern.

Ausdrücklich nicht erlaubt ist es den Online-Händlern jedoch, Tickets direkt beim Veranstalter zu erwerben mit der Absicht, diese teurer weiterzuveräußern. Laut BGH handele es sich hierbei um “Schleich-Erwerbung”, welche die Vetriebskonzepte der Vereine unterlaufe.

Zwischenzeitlich versuchen die Veranstalter, im Rahmen der Rechtsprechung dennoch Mittel und Wege zu finden, diese Form des Schwarzmarktes zu unterbinden und Schwarzmarkttickets den Zugang zu den Stadien zu verwehren.

Zu diesem Thema äußerte sich auch DFB Mediendirektor Harald Stenger. Auch er wies auf den Trick der Schwarzmarktverkäufer hin, Tickets als Gratiszugabe zu einem anderen Gegenstand zuzugeben – eine Praxis, wie sie in Spanien erstmals aufkam. Insbesondere im Hinblick auf die Frauen-Fußball-WM 2011 in Deutschland sollen wiederum Maßnahmen ergriffen werden, wie sie bereits von der WM 2010 bekannt sind. So sollen Tickets bspw. nur unter Verwandten weitergegeben werden können.

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