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Nicht nur, dass für die Rammstein-Konzerte in Deutschland nur vier Tickets pro Besteller verkauft werden – das kennen wir ja von vielen anderen Events – nein, um den Schwarzmarkt einzudämmen fallen den Rammstein-Verantwortlichen immer weitere mehr oder weniger nachvollziehbare Maßnahmen ein.

So soll nach ihren Plänen jedes Ticket nicht nur mit Vor- und Nachnamen personalisiert, sondern auch kontrolliert werden. Chaos vorprogrammiert, sollte dies tatsächlich umgesetzt werden und somit jeder Name mit Peronalausweis, EC-, Kreditkarte oder Führerschein verglichen werden. Bei beispielsweise 5.000 Zuschauern und 5 Sekunden Kontrollzeit pro Besucher entspricht das rund sieben Stunden Arbeit für einen Kontrolleur bzw. eine Stunde Anstehen bei sieben Kontrolleuren. Sorgt sicher für Stimmung.

Unser Vorschlag für die nächste Rammstein-Tour: Einrichtung eines Organisationskomitees, fünf Verkaufsphasen (mit jeweils Auslosung und First-Come, First Serve) und Ticketcentern an allen Tourorten. Auch RFID-Chips und die Errichtung von Sicherheitsringen dürfen nicht fehlen. Zusätzlich könnten auch über die Hallen kreisende Aufklärer oder Drohnen Schwarzhändler lokalisieren und neutralisieren.

Rammstein – Open Air 2010

21. Mai 2010, Berlin, Wuhlheide
22. Mai 2010, Berlin, Wuhlheide
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